…seit 1946

Das Stadtorchester Lienz


Stadtorchester Lienz 1966

Das Orchester ist ein fixer Bestandteil im Lienzer Kulturleben und im weiten Umkreis bis Oberkärnten und Südtirol der einzige Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, symphonische Literatur in seiner originalen Form zu pflegen und wiederzugeben.

Mit seinen bis zu 70 Musikerinnen und Musikern gestaltet es mittlerweile jährlich drei große Orchesterkonzerte mit Werken aus den unterschiedlichsten Musikepochen. Dabei hatte das Stadtorchester immer wieder die Möglichkeit mit vielen namhaften Solisten gemeinsam aufzutreten, darunter z.B. Carole Dawn Reinhart (Trompete), Rudolf Leopold (Violoncello), Alexander Janiczek (Violine), Anita Mitterer (Violine), , Georgi Latso (Klavier), Günther Pichler (Violine), Ulfried Haselsteiner (Tenor), Frederikke Kampmann (Sopran) u.a.

Das Stadtorchester Lienz wurde im Winter 1946 gegründet. Das erste Konzert, bei dem J. Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ aufgeführt wurde, war ein so großer Erfolg, dass man beschloss, das Orchester als ständige Einrichtung im Bezirk weiterzuführen.

Unterstützt wird es von dem Verein „Freunde des SOL“, deren Mitglieder von vielen tollen Angeboten profitieren.
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Künstlerische Leitung


Gerald Mair

Seit 2012 steht Gerald Mair am Pult des Lienzer Klangkörpers. Aufgewachsen in Dölsach, einer Nachbargemeinde von Lienz strebte er seit der Volksschule eine musikalische Laufbahn an. Mit 7 Jahren erlernte er Klavierspielen und mit 13 Jahren begann seine Ausbildung am Kontrabass an der Musikschule Lienzer Talboden. Wenige Jahre später wurde er Mitglied im Stadtorchester Lienz und wirkte dort bis 2011 als Kontrabassist mit. Diese Zeit prägte seinen weiteren Weg zum Dirigenten.

Nach Absolvierung des Gymnasiums folgte ein umfangreiches Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in den Fächern Kontrabass, Dirigieren und Pädagogik. Zusätzlich studierte er auch Kulturmanagement.

Seit 2015 betreibt Gerald Mair ein vertiefendes Dirigierstudium bei Manfred Huss, der ihm die Lehre Hans Swarowskys vermittelt.

Schon in jungen Jahren wurde er zu einem gefragten Gastdirigenten bei zahlreichen Kammerorchestern in Österreich und u.a. dem Musikfestival Königgrätz (Hradec Králové); Zum Abschluss des Meisterkurses für Dirigieren, geleitet von Univ. Prof. Johannes Wildner, dirigierte er im Sommer 2011 bei den Festspielen St. Margarethen erstmals Beethovens VII. Sinfonie.

Mit den besten und engagiertesten Musikern seiner Generation formierte er die Klangvereinigung Wien. Schon 2009 feierte dieses Orchester unter seiner Leitung auf seiner ersten Tournee internationale Erfolge.